Kitum-Höhle, Naturhöhle im Mount-Elgon-Nationalpark, Kenia
Kitum Cave ist eine Höhle im Mount-Elgon-Nationalpark in Kenia, die sich zweihundert Meter tief in den Vulkanfelsen erstreckt. Die Wände glänzen an manchen Stellen durch Salzablagerungen, die zahlreiche Tiere anlocken und die Felsoberfläche über Jahrtausende geformt haben.
Die Höhle bildete sich während vulkanischer Aktivität am Mount Elgon vor mehreren Millionen Jahren und wurde schon lange von Wildtieren genutzt. In den 1980er Jahren untersuchten Forscher hier Fledermauspopulationen, nachdem Krankheitsfälle in der Region aufgetreten waren.
Der Name Kitum stammt aus der Sprache der Sabaot und erinnert noch heute daran, wie eng die Menschen dieser Region mit dem Berg verbunden sind. Wanderer hören vor Ort oft Geschichten über die Tiere, die nachts kommen, um an den Wänden zu lecken und zu kratzen.
Der Weg zur Höhle führt durch dichten Wald, daher lohnen sich feste Schuhe und wetterfeste Kleidung. Ein örtlicher Führer kennt die sichersten Routen und zeigt, wo die Tiere ihre Spuren hinterlassen haben.
Elefanten kommen regelmäßig hierher, um mit ihren Stoßzähnen Salz aus den Wänden zu brechen, wodurch tiefe Furchen im Gestein entstehen. Diese Spuren zeigen, wie das Verhalten der Tiere die Form der Höhle über lange Zeit verändert hat.
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