Stung Treng, Verwaltungsprovinz im Nordosten Kambodschas
Stung Treng ist eine Provinz im Nordosten Kambodschas mit einer Fläche von etwa 11.000 Quadratkilometern. Das Gebiet ist durchzogen von dichten Wäldern und mehreren Flüssen, die das Land in verschiedene Teile gliedern.
Über Jahrhunderte hinweg war die Region umstritten zwischen Khmer-Herrschern und Lao-Fürstentümern. Erst 1904 stabilisierte sich die Grenze, als französische Behörden das Gebiet in ihr Protektorat Kambodscha integrierten.
Die Gemeinden an den Flussufern führen alte Fischbräuche aus, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese Traditionen sind eng mit dem Rhythmus des Wassers und den Jahreszeiten verflochten.
Die Hauptstadt der Provinz ist über die nationale Straße 7 mit Phnom Penh verbunden, und Busse fahren regelmäßig zwischen den größeren Städten. Besucher sollten wissen, dass die besten Reisezeiten in der kühleren Jahreszeit liegen und dass Flussreisen örtliche Erkundungen ergänzen.
Drei große Flüsse - der Mekong, der Sekong und der Sesan - treffen in diesem Gebiet zusammen und bilden ein Netzwerk von Wasserstraßen. Dieses Zusammentreffen macht die Region zu einem wichtigen Knotenpunkt für lokale Handelsrouten und Wassertransporte.
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