Pailin, Provinz im westlichen Kambodscha
Pailin ist eine Provinz im Westen Kambodschas in der Nähe der Grenze zu Thailand, geprägt von Berggelände und vielen Wasserläufen. Das Gebiet erstreckt sich über ausgedehnte hügelige Landschaften mit Flüssen und Bächen, die die Topographie durchziehen.
Die Region war ursprünglich ein Jagdgebiet, bis Siedler Mitte des 19. Jahrhunderts Edelsteine in lokalen Gewässern entdeckten. Diese Entdeckung verwandelte das Gebiet in ein bedeutendes Zentrum für den Edelsteinhandel.
Die Provinz ist Heimat verschiedener Volksgruppen, die ihre eigenen Sprachen sprechen und lokale Feste feiern. Besucher können die Unterschiede in Architektur und Lebensweise zwischen den Gemeinden beobachten.
Die Hauptstraße 5 verbindet die Provinz direkt mit Phnom Penh und anderen Städten der Region durch regelmäßige Busverbindungen. Es ist sinnvoll, sich bei Bedarf einen lokalen Führer zu schnappen, da die Infrastruktur außerhalb der Hauptstadt weniger entwickelt ist.
Das Gebiet ist bekannt für seine Saphir- und Rubinenbestände, die Minenarbeiter immer noch in Bächen und Böden abbauen. Trotz modernserer Techniken nutzen viele Bergleute immer noch handwerkliche Methoden wie Pfannen in Flüssen.
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