Mandera County, Gedenkgrotten im Phnom Sampeau Berg, Kambodscha.
Die Killing Caves of Phnom Sampeau sind natürliche Kalksteinhöhlen in einem Berg in der Nähe von Battambang, die heute als Gedenkstätte fungieren. Im Inneren finden sich Glaskästen mit sterblichen Überresten und eine goldene liegende Buddhastatue, die an die Opfer massenhafter Hinrichtungen erinnert.
Zwischen 1975 und 1979 nutzte das Khmer-Rouge-Regime diese natürlichen Höhlen als Hinrichtungsorte, wo Tausende von Menschen getötet und in die Tiefe geworfen wurden. Der Berg wurde zu einem Ort des Massensterbens während einer der dunkelsten Perioden der jüngeren Geschichte Kambodschas.
In der Nähe der Höhlen befinden sich buddhistische Tempel und Gebetsstätten, die ein Ort für stille Besinnung sind. Diese heiligen Räume werden von Besuchern und Pilgern aufgesucht, um der Vergangenheit zu gedenken.
Der Ort liegt etwa 11 Kilometer südwestlich von Battambang und ist über etablierte Wege und Treppen erreichbar, die etwa 250 Meter den Berg hinaufführen. Besucher sollten gute Schuhe tragen und sich Zeit nehmen, um sicher und ruhig die verschiedenen Ebenen zu erkunden.
Zum Sonnenuntergang hin verlassen Millionen von Fledermäusen die Höhlenöffnungen und füllen den Himmel in Schwärmen. Auf den umliegenden Berghängen lebt eine Population von Makaken, die unabhängig von der Gedenkfunktion des Ortes ihre tägliche Routine verfolgt.
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