Kŭmgangsan, Gebirgskette in Kangwon-do, Nordkorea
Mount Kumgang ist ein Bergmassiv mit etwa 12.000 Granitgipfeln, die sich über dichte Wälder und mehrere Wasserfälle erstrecken. Die Region teilt sich in östliche und westliche Abschnitte, wobei der höchste Punkt etwa 1.638 Meter erreicht.
Die Region wurde zwischen 1998 und 2008 zu einem bedeutenden Touristenziel, als über eine Million Südkoreaner sie besuchten. Diese Periode endete, markierte aber einen wichtigen Moment in der modernen Geschichte des Berges.
Der Berg war lange Zeit ein Motiv für koreanische Künstler, die seine Granitformationen in Malereien festhielten. Diese Werke zeigen, wie tief die Landschaft in der Kunsttradition verwurzelt ist.
Der Zugang erfordert spezielle Genehmigungen und muss durch autorisierte Reiseveranstalter organisiert werden. Die Besuche sind derzeit auf nordkoreanisches Territorium beschränkt und erfordern Planung im Voraus.
Ein spektakulärer Wasserfall namens Kuryong stürzt etwa 74 Meter über Granitklippen hinab. Das gesamte Gebiet ist ein großes Naturschutzgebiet, das die bergige Landschaft bewahrt.
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