Gyeongcheonsa Pagoda, Steinpagode im Nationalmuseum Korea, Seoul, Südkorea.
Die Gyeongcheonsa-Pagode ist ein zehnstöckiges Bauwerk aus Marmor im Nationalen Museum von Korea in Seoul, das auf einer kreuzförmigen Grundlage steht. Sie ist etwa 13 Meter hoch und über ihre gesamte Höhe mit fein gearbeiteten Reliefs bedeckt.
Die Pagode wurde 1348 während der Goryeo-Zeit erbaut und zeugt von der handwerklichen Meisterschaft jener Epoche im Umgang mit Stein. Im Jahr 1907 wurde sie nach Japan verbracht, kehrte jedoch 1918 nach Korea zurück.
Die Pagode zeigt auf jedem ihrer zehn Stockwerke geschnitzte Darstellungen von Buddhas, Bodhisattvas und Blumenmotiven, die heute noch gut sichtbar sind. Besucher können diese Details aus der Nähe betrachten, während sie um die kreuzförmige Basis herumgehen.
Die Pagode befindet sich im Bereich Weg durch die Geschichte im Nationalen Museum von Korea und ist gut sichtbar aufgestellt, sodass man sie von allen Seiten begehen kann. Da sie sich in einem Innenraum befindet, ist sie wetterunabhängig zugänglich und eignet sich daher für einen Besuch zu jeder Jahreszeit.
Im Gegensatz zu den meisten koreanischen Pagoden, die aus Granit gefertigt wurden, besteht diese aus Marmor und greift auf Gestaltungsmerkmale zurück, die sonst typisch für Holzbauten sind. Das verleiht ihr ein ungewöhnlich leichtes Erscheinungsbild für ein Steinbauwerk.
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