Ganghwa, Rechteckige Insel nahe Incheon, Südkorea
Ganghwa Island ist eine Insel im Gelben Meer mit Bergen, fruchtbaren Feldern und einer langen Küstenlinie mit ausgedehnten Schlammflachen. Die Landschaft wechselt zwischen grünen Hügeln im Inneren und flachen Ufergebieten, die sich bei Ebbe weit ausdehnen.
Die Insel war während der Goryeo-Dynastie ein wichtiger Militärposten und geriet mehrfach in Konflikte mit ausländischen Mächten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu Auseinandersetzungen mit französischen und amerikanischen Expeditionen.
Handwerker auf der Insel stellen Keramik nach überlieferten Methoden her, die seit Generationen weitergegeben werden. In den Feldern bauen die Bauern Ginseng und besondere Rettiche an, die in der ganzen Region bekannt sind.
Zwei moderne Brücken verbinden die Insel mit dem Festland und ermöglichen eine bequeme Anreise mit dem Auto. Es gibt regelmäßige Busverbindungen, die zwischen den verschiedenen Ortschaften auf der Insel verkehren.
Auf der Insel befinden sich alte Steingräber, die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt sind und prähistorische Bestattungspraktiken zeigen. Diese Denkmäler stammen aus einer Zeit, lange bevor die Insel zu einer Militärfestung wurde.
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