Gyeongju National Museum, Nationalmuseum in Gyeongju, Südkorea
Das Nationalmuseum Gyeongju liegt in Inwang-dong direkt neben der königlichen Grabanlage. Sein Hauptgebäude, entworfen von Lee Hee-tae (1925–1981) und 1975 fertiggestellt, ist ein pavillonartiger Bau mit regelmäßig gestellten Außensäulen, der sich am Gyeonghoeru-Pavillon des Gyeongbokgung-Palastes orientiert. Auf dem Gelände stehen die Silla-Geschichtshalle, die Sonderausstellungshalle und ein Glockenpavillon für die Emille-Glocke; später kamen die Ziegel- und Ziegelsteinhalle Wolji (1982, Architekt Kim Sookun) und eine Kunstgalerie von 2002 hinzu.
Die Institution wurde 1945 gegründet und erhielt 1975 ihren heutigen Namen, nachdem ein neues Gebäude errichtet wurde. Die Sammlung wuchs über die Jahrzehnte durch zahlreiche archäologische Funde aus der Region.
Die Emille-Glocke, gegossen für König Seongdeok, soll mit der Stimme eines Kindes läuten, das bei ihrem Guss geopfert wurde. Ihr Umzug ins Museum 1975 zog viele Bürger an, die am Transport teilnahmen. Auch Goldkronen aus Silla sowie Funde aus dem Anapji-Teich und vom Hwangnyongsa-Tempel sind ausgestellt.
Das Museum liegt in der Nähe von Ausgrabungsstätten und ist an den meisten Tagen für Besucher offen, mit längeren Öffnungszeiten in der Hauptsaison. Man sollte bequeme Schuhe tragen und genug Zeit einplanen, um die verschiedenen Ausstellungsbereiche zu durchlaufen.
Die Emille-Glocke, 771 für König Seongdeok gegossen, wurde 1975 vom Tempel Bongdeoksa hierher gebracht; Bürger halfen beim Transport, und für sie entstand ein eigener Glockenpavillon. Der Legende nach wurde ein Kind in die flüssige Bronze geworfen, damit die Glocke rein klingt.
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