Qysylorda, Verwaltungsregion im südlichen Kasachstan
Kyzylorda erstreckt sich über den Süden und Südwesten Kasachstans und umfasst weite Steppen, den Fluss Syr Darja und Teile der Wüste Lesser Barsuki. Die Landschaft wechselt zwischen Grasland und sandigen Ebenen und wird von einigen Seen und schmalen Flussoasen durchzogen.
Die Gegend wechselte im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach den Namen und diente zwischen 1925 und 1927 als Hauptstadt Kasachstans. Später verlagerte sich das politische Zentrum nach Alma-Ata und die Region blieb Verwaltungseinheit mit landwirtschaftlicher und industrieller Bedeutung.
Die Bewohner sprechen vorwiegend Kasachisch und Russisch im Alltag und pflegen Bräuche wie Filzkunst oder Jurtenherstellung in ländlichen Gebieten. An Feiertagen und in lokalen Häusern können Reisende traditionelle Gerichte wie Beshbarmak oder geräuchertes Pferdefleisch probieren.
Die Stadt Kyzylorda dient als Hauptknotenpunkt für Straßen- und Bahnverbindungen innerhalb der Region und zu anderen kasachischen Städten. Wer durch die Gegend reist, sollte Wasser und Proviant mitnehmen, da lange Abschnitte kaum Infrastruktur bieten.
Der Kosmodrom Baikonur liegt auf dem Territorium und bleibt seit den sowjetischen Zeiten unter russischer Verwaltung. Raketenstarts finden regelmäßig statt und sind manchmal von umliegenden Gebieten aus zu sehen.
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