Guldursun-Kala, Archäologische Festung in Karakalpakstan, Usbekistan.
Guldursun-Kala ist eine archäologische Festung in Karakalpakstan, die sich über ein großes Gebiet erstreckt und robuste Lehmmauern mit Verteidigungslöchern zeigt. Die Struktur enthält mehrere unterirdische Räume und religiöse Bereiche mit gewölbten Decken, die den Aufbau einer befestigten Siedlung verdeutlichen.
Die Festung entstand im 2. Jahrhundert v. Chr. und wurde über Jahrhunderte hinweg von verschiedenen Bevölkerungsgruppen genutzt und instand gehalten. Im 12. Jahrhundert erfuhr sie umfassende Renovierungen, bevor sie schließlich durch Mongolenüberfälle zerstört wurde.
Der Ort war ein wichtiger Handelsposten entlang alter Routen, wo Menschen verschiedener Kulturen aufeinandertroffen. Die Funde zeigen, wie Handwerk und Künstlerische Techniken hier blühten und zwischen Generationen weitergegeben wurden.
Das Gelände ist relativ offen und Besucher können die Überreste auf eigene Faust erkunden, wobei die Grundrisse und Mauern noch deutlich sichtbar sind. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und auf die unebenen Bodenverhältnisse zu achten, die für solche archäologischen Stätten typisch sind.
Ausgrabungen enthüllten kleine Tonschalen und Keramik mit seltenen mythologischen Motiven, die in religiösen Räumen mit Doppelbögen gefunden wurden. Diese Entdeckungen deuten darauf hin, dass Menschen hier nicht nur lebten, sondern auch ihre Glaubensvorstellungen in kunstvollen Objekten ausdrückten.
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