Almaty, Wirtschaftszentrum in Almaty, Kasachstan
Almaty ist eine Stadt im Südosten Kasachstans, die sich an den Ausläufern des Trans-Ili-Alatau auf etwa 785 Metern Höhe erstreckt und von schneebedeckten Gipfeln umgeben ist. Breite, von Bäumen gesäumte Alleen durchziehen das Zentrum, wo Gebäude aus der Sowjetzeit neben Bürotürmen und Einkaufszentren stehen.
Die Siedlung begann 1854 als russisches Fort namens Sailiyskoye und wurde später zu einem wichtigen Handelszentrum für Waren aus Zentralasien. Von 1929 bis 1997 diente sie unter verschiedenen Namen, darunter Alma-Ata, als Hauptstadt Kasachstans, bevor die Regierung nach Astana zog.
Die Stadt verbindet sowjetische Architektur mit modernen Hochhäusern, und Einheimische gehen oft im Panfilow-Park spazieren oder verbringen Wochenenden in den nahegelegenen Bergen. In vielen Cafés hört man Russisch und Kasachisch, und auf den Straßenmärkten werden traditionelle Gerichte wie Beschbarmak und Samsa verkauft, die täglich gegessen werden.
Das U-Bahn-System verbindet die wichtigsten Stadtteile entlang einer Nord-Süd-Linie mit 9 Stationen und ist der einfachste Weg, um sich in der Stadt fortzubewegen. Taxis und Kleinbusse fahren überall, aber Straßenschilder sind oft nur auf Kasachisch geschrieben, was die Navigation erschweren kann.
Das Erdbeben von 1911 zerstörte fast alle Holzhäuser in der Stadt, doch die hölzerne Zenkov-Kathedrale überlebte ohne einen einzigen Nagel in ihrer Konstruktion. Die Medeu-Eisbahn liegt auf 1.691 Metern Höhe und nutzt ein Kühlsystem, das natürliches Eis auf mehr als 10.000 Quadratmetern aufrechterhält.
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