Qarqaraly, Siedlung in Kasachstan
Karkaraly ist eine kleine Stadt im Bezirk Karkaraly in der Region Karaganda in Kasachstan, umgeben von Steppe, Hügeln, Wäldern und Seen. Sie liegt am Rand eines Nationalparks und ist der nächstgelegene Ort mit Unterkünften und Dienstleistungen für Besucher des Parks.
Die Stadt wurde 1824 als Kosakenstützpunkt gegründet, als die ersten Siedler in der Region ankamen. Im Jahr 1868 wurde sie offiziell als Bezirkszentrum innerhalb der Region Semipalatinsk anerkannt.
Der Name der Stadt leitet sich von einem traditionellen Kopfschmuck ab, der von Frauen in der Region getragen wurde und mit Perlen und Spitzen verziert war. Lokale Handwerker stellen heute noch ähnliche Verzierungen her, die man auf Märkten und in kleinen Geschäften in der Stadt finden kann.
Die Stadt ist nur mit dem Auto oder Bus auf asphaltierten Straßen erreichbar, da es weder einen Flughafen noch einen Bahnhof gibt. Frühling, Sommer und Herbst sind die beste Reisezeit, da im Winter starker Schneefall viele Wege in der Umgebung unpassierbar macht.
Unweit der Stadt liegt der Schaitan-Kol-See, ein kleines Gewässer, dessen Wasserstand konstant bleibt, obwohl kein Fluss es speist und seine Tiefe nie gemessen wurde. Dieses Rätsel hat dem See seit Langem einen mysteriösen Ruf in der Region eingebracht.
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