Zhamanshin, Einschlagkrater in der Region Aktobe, Kasachstan.
Der Krater von Zhamanshin ist eine Einschlagstruktur in der Region Aktobe mit einem Durchmesser von etwa 14 Kilometern. Die Wände zeigen freiliegende Gesteinsschichten, die die Auswirkungen des Meteoritenaufpralls auf die Erdoberfläche dokumentieren.
Wissenschaftler bestätigten diesen Krater 1977 als Einschlagstelle und datierten seine Entstehung auf etwa 900.000 Jahre zurück. Die Bildung fiel in das Mittelpleistozän, eine Zeit großer Umweltveränderungen auf der Erde.
Der Krater zieht Forscher aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen an, die seine geologische Zusammensetzung untersuchen, um die Mechanismen extraterrestrischer Einschläge zu verstehen.
Der Krater liegt etwa 200 Kilometer nördlich der Aralsee und etwa 40 Kilometer südwestlich der Siedlung Irgiz. Für einen Besuch ist spezialisierter Transport erforderlich, da sich der Ort in einem abgelegenen Gebiet befindet und über begrenzte Straßenanbindungen verfügt.
Der Ort beherbergt blaue Glaskörper und spezifische Mineralien, die unter extremem Druck entstanden sind. Diese Substanzen bilden seltene Zeugnisse der intensiven Hitze, die beim Aufprall freigesetzt wurde.
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