Nördlicher Aralsee, Salzsee in der Region Qysylorda, Kasachstan.
Der Nördliche Aralsee ist ein Salzsee in der Region Kyzylorda in Zentralasien, der vom Fluss Syr-Darja gespeist wird. Das Gewässer erstreckt sich über weite Flächen und hat eine durchschnittliche Tiefe, die für Schiffe und Boote ausreichend ist.
Der ursprüngliche Aralsee teilte sich 1987 in zwei getrennte Gewässer auf, als künstliche Bewässerung den Wasserspiegel senkte. Der nördliche Teil wurde später durch den Damm von Kokaral geschützt und seine Bedingungen stabilisierten sich.
Die Fischerei prägt das Leben der Menschen in dieser Region seit langem, und mit der Rückkehr von Fischen konnten alte Handwerkstechniken wieder aufgegriffen werden. Die Boote und Netze sind Teil des Alltags geworden, den Besucher hier beobachten können.
Das Gewässer ist am besten von der Stadt Aralsk aus zu erreichen, die als Ausgangspunkt für Reisende dient. Die Zufahrt ist relativ einfach, aber die Region ist dünn besiedelt, daher sollte man sich vorher informieren.
Die Wasserfläche ist seit Anfang der 2000er Jahre um mehrere Meter angewachsen, was Fischpopulationen zurückgebracht hat, die lange verschwunden waren. Diese Veränderung ist das Ergebnis gezielter Maßnahmen zur Rettung des Gewässers.
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