Qadisha Tal und Zedern des Herrn, Heiliges Tal und Zedernwald im Norden des Libanon.
Das Ouadi Qadisha und der Zedernwald sind ein Naturschutzgebiet im Norden des Libanon mit steilen Kalksteinfelsen, in die zahlreiche Klöster und Kapellen gemeißelt wurden. Der Qadisha-Fluss fließt durch das Tal und schafft eine Landschaft, die religiöse Bauwerke mit natürlichen Formationen verbindet.
Das Tal wurde seit den ersten Jahrhunderten des Christentums von Mönchen genutzt, die Schutz in den Felsen suchten und Klöster errichteten. Diese Besiedlung prägte das Aussehen des Tales mit seinen in Stein gehauenen religiösen Strukturen über Hunderte von Jahren.
Der Name Qadisha bedeutet heilig und bezieht sich auf die lange Verbindung des Ortes zu Glaube und Spiritualität, die bis heute in den Kirchen und Klöstern spürbar ist. Pilger und Besucher kommen hierher, um diese Verbindung zu erleben und die in Felsen gehauenen Heiligtümer zu besichtigen.
Die Wanderwege verbinden verschiedene in Felsen gehauene Klöster, und viele Besucher erkunden das Tal zu Fuß mit Pausen zum Verschnaufen. Ein guter Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig, da die Pfade uneben sind und die Sonne stark sein kann.
Der Zedernwald enthält Bäume, die in antiken Texten erwähnt werden und über tausende Jahre alt sind, was ihn zu einem lebenden Fenster zur Antike macht. Diese Zedern wurden einst für großen Bauprojekte rund ums Mittelmeer genutzt, wodurch der Wald historisch bedeutsam ist.
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