Zentrales Hochland von Sri Lanka, UNESCO Weltkulturerbe in Sri Lanka.
Die Zentralen Highlands von Sri Lanka sind eine Gebirgsregion im Herzen der Insel, die drei Schutzgebiete umfasst: Peak Wilderness, Horton Plains National Park und Knuckles Conservation Forest, gemeinsam als UNESCO-Welterbe anerkannt. Die Landschaft besteht aus steilen, bewaldeten Bergen mit Regenwald in mittleren und großen Höhen, der sich über mehrere Gipfelbereiche erstreckt.
Bevor die Briten in der Mitte des 19. Jahrhunderts Teeplantagen anlegten, war diese Gebirgsregion von Kaffeekulturen bedeckt, die dann durch eine Pilzkrankheit vernichtet wurden. Der anschließende Wechsel zum Teeanbau veränderte das Erscheinungsbild der Berge dauerhaft und zog tamilische Arbeiterfamilien aus Südindien in die Region.
In der Region arbeiten viele Kleinbauern auf Teeplantagen, die das Bild der Hügel seit Generationen prägen. Die gepflückten Blätter werden in alten Fabriken verarbeitet, deren Geruch sich schon von Weitem wahrnehmen lässt.
Die Monate Dezember bis Februar bieten in der Regel die klarste Sicht und die trockensten Bedingungen in den höheren Lagen, weshalb sich diese Zeit für Wanderungen am besten eignet. Für unbekannte Pfade, besonders in den geschützten Wäldern, empfiehlt sich ein lokaler Führer, da Wege schnell im Nebel verschwinden können.
Die Wälder der Zentralen Highlands gelten als botanische Überreste des uralten Superkontinents Gondwana, was erklärt, warum einige der hier wachsenden Pflanzen enge Verwandte in Südamerika und Afrika haben. Diesen Zusammenhang kann man beim Wandern durch die dichten Bergwälder erahnen, wenn man auf Arten stößt, die anderswo auf der Insel nicht vorkommen.
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