Gediminas-Berg, Historischer Gipfel in Vilnius, Litauen
Gediminas Hill ist ein 48 Meter hoher Hügel in Vilnius mit steilen Hängen, die mit Gras und Bäumen bedeckt sind und sich über der Altstadt erheben. Die Erhebung liegt in der Nähe des Flusses Neris und trägt auf seinem Gipfel die Ruinen der Oberen Burg.
Der Hügel war der Ort, wo Großherzog Gediminas 1323 nach einem prophetischen Traum die litauische Hauptstadt gründete. Die Oberburg wurde dort errichtet und war lange Zeit das Zentrum der politischen Macht des Landes.
Der Hügel ist ein Ort der nationalen Identität für die Litauer. Der verbleibende Turm der Oberen Burg wird heute als Symbol des Landes erkannt und erscheint auf offiziellen Dokumenten und Geldscheinen.
Der Gipfel ist über einen Fußweg oder mit einer täglich verkehrenden Standseilbahn erreichbar, die vom Fuß des Hügels startet. Der Ort ist ganzjährig zugänglich und bietet von oben einen guten Überblick über die Altstadt.
Forscher haben in dem Hügel drei unterschiedliche kulturelle Schichten aus der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter gefunden. Diese archäologischen Schichten erzählen von verschiedenen Siedlungsperioden, die sich über mehrere Jahrtausende erstrecken.
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