Kasimir-Kapelle, Barockkapelle in der Kathedrale von Vilnius, Litauen
Die Kapelle des heiligen Kasimir ist ein quadratisches Bauwerk von etwa 17,5 Metern pro Seite in der Kathedrale von Vilnius mit aufwändig gestalteten Ornamenten, die von italienischen Künstlern geschaffen wurden. Ein silberner Sarkophag steht am Altar, während die Wände von detaillierten Wandmalereien bedeckt sind.
Der Bau begann 1623 unter der Anordnung von König Sigismund III. Vasa und wurde 1636 abgeschlossen, getrieben durch die Heiligsprechung des heiligen Kasimir und die wachsende religiöse Verehrung in der Region. Dies machte die Kapelle zu einem wichtigen Pilgerort für die gläubige Bevölkerung.
Die Kapelle zeigt acht überlebensgroße hölzerne Statuen von Herrschern in silberner Ausführung, die in Nischen um den Raum verteilt sind. Diese Figuren prägen das Aussehen des Inneren und spiegeln die Bedeutung dieser Personen für die Kapelle wider.
Der Zugang erfolgt durch die Kathedrale von Vilnius, daher sollten Besucher die Öffnungszeiten der Kathedrale beachten. Das Innere ist relativ kompakt, kann aber voll sein, wenn Gottesdienste stattfinden.
Ein Gemälde zeigt den heiligen Kasimir mit drei Händen, ein ungewöhnliches künstlerisches Merkmal, das wissenschaftliche Untersuchungen als ursprüngliche Malweise bestätigt haben. Diese seltene Darstellung zieht die Aufmerksamkeit von Kunsthistorikern und Besuchern gleichermaßen an.
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