Villa Louvigny, Nationaldenkmal im Stadtpark, Luxemburg
Villa Louvigny steht im Stadtpark von Luxemburg und zeigt eine ausgewogene Architektur mit symmetrischen Seitenflügeln und einem zentralen Eingangspavilion. Das Gebäude war ursprünglich als Rundfunkstudio konzipiert und verfügt über mehrere Räume für Musikproduktion und Aufnahmen.
Das Gebäude entstand 1920 auf dem Gelände der ehemaligen Festung Louvigny und trägt den Namen von Graf Jean Charles de Landas, dem Ingenieur dieser Festung. Nach seinem Bau wurde es zum Zentrum der Radioübertragung in Europa.
Das Gebäude war über Jahrzehnte das Herz von Radio Luxemburg, einem Sender, der in vielen europäischen Ländern zu hören war. Menschen schalteten in ihre Radios ein, um Musik und Programme zu empfangen, die von hier aus ausgestrahlt wurden.
Der Ort befindet sich direkt im Stadtpark und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Das Gebäude unterliegt derzeit einer großen Renovierung, die es in einen Kultur- und Veranstaltungsort mit Sälen und Studios umwandelt.
Das Gebäude war Austragungsort des Eurovision Song Contest in den Jahren 1962 und 1966, was es zum Schauplatz dieses großen europäischen Musikereignisses machte. Die Säle wurden eigens für diese internationalen Übertragungen genutzt.
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