Musée National des Mines de Fer Luxembourgeoises, Nationales Bergbaumuseum in Rumelange, Luxemburg.
Das Nationale Bergbaumuseum in Rumelange ist ein Museumskomplex mit unterirdischen Galerien, die sich etwa 90 Meter unter der Oberfläche erstrecken. Der Zugang erfolgt über ein Schmalspurbahnsystem, das die Besucher in die ehemaligen Abbaubereiche bringt.
Der Bergbau in der Region begann bereits in keltischer und gallorömischer Zeit vor mehr als 2000 Jahren. Der industrielle Betrieb setzte sich bis in die 1980er Jahre fort, bevor die Minen endgültig geschlossen wurden.
Die Ausstellung zeigt Arbeitskleidung, Sicherheitsausrüstung und Dokumente, die den Alltag von Bergarbeiterfamilien in Luxemburgs Industriesüden illustrieren. Diese Gegenstände vermitteln einen direkten Eindruck von den Herausforderungen und dem Leben der Menschen, die unter Tage arbeiteten.
Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen April und Oktober, wenn regelmäßige Führungen angeboten werden. An Wochentagen mit hoher Besucherzahl sollte man sich vor längeren Wartezeiten auf Touren vorbereiten.
Besucher können etwa 650 Meter Tunnelsystem durchqueren und original erhaltene Bergbaumaschinen und Werkzeuge an ihren ursprünglichen Arbeitsplätzen untersuchen. Diese technische Ausrüstung vermittelt einen authentischen Eindruck von den Arbeitsbedingungen unter Tage.
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