Viadukt Pulvermühle, Eisenbahnviadukt in Luxemburg Stadt, Luxemburg
Die Pulvermühle-Viadukt überspannt das Alzette-Tal mit einer Länge von 242 Metern und vier zwischenliegenden Stützpfeilern aus Stahlbeton. Die Konstruktion erreicht eine Höhe von 37 Metern und trägt zwei Eisenbahngleise über das bewaldete Tal.
Die Viadukt wurde 1862 von Ingenieuren der Waring Brothers Company entworfen und gebaut, um den Bahnhof Luxemburg mit dem Rham-Plateau zu verbinden. Sie markiert den Beginn des modernen Eisenbahnverkehrs in der Region und nutzte für ihre Zeit fortschrittliche Konstruktionstechniken.
Die Struktur stellt ein bedeutendes Beispiel der Industrietechnik des 19. Jahrhunderts dar, während archäologische Ausgrabungen mittelalterliche Gräber während der Arbeiten 2009 enthüllten.
Der Viadukt trägt täglich Züge und ist daher aus der Ferne gut sichtbar, besonders von den Wegen im Alzette-Tal unterhalb. Der beste Überblick bietet sich von den Waldwegen am Talgrund, wo die Struktur sich vor dem Himmel abzeichnet.
Unter der Brücke wurden bei Arbeiten 2009 mittelalterliche Gräber entdeckt, was zeigt, dass das Alzette-Tal seit Jahrhunderten besiedelt ist. Diese archäologischen Funde deuten auf eine lange Geschichte des Gebiets hin, die älter ist als die Eisenbahnzeit.
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