Tripolis, Hafenhauptstadt im Nordwesten Libyens
Tripolis erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Nordwesten Libyens und dient als Hauptstadt und bedeutender Hafen des Landes. Die Stadtlandschaft verbindet breite moderne Straßen mit der ummauerten Altstadt, die sich bis zum Wasser hinzieht.
Phönizische Händler gründeten hier im 7. Jahrhundert vor Christus einen Handelsposten, der unter römischer Herrschaft als Oea wuchs. Arabische Eroberer erreichten die Küste im 7. Jahrhundert nach Christus und gaben der Stadt ihren heutigen Namen.
Die Bewohner versammeln sich auf der Grünen Square, einem weiten Platz im Stadtzentrum, wo das städtische Leben nach Sonnenuntergang auflebt. Cafés entlang der Küstenpromenade bleiben bis spät geöffnet und bieten Tee und Gebäck in der Meeresbrise.
Besucher bewegen sich am leichtesten durch die Hafenviertel und Boulevards im kühleren Morgenlicht, bevor die Mittagshitze einsetzt. Die engen Gassen der Medina erfordern bequeme Schuhe und ein wachsames Auge auf verschlungene Durchgänge.
Die Gurgi-Moschee zeigt Marmorsäulen aus Italien, Keramikfliesen aus der Türkei und Steinmetzarbeiten, die Handwerker aus mehreren Ländern schufen. Diese Mischung unterschiedlicher Materialien und Techniken aus dem Mittelmeerraum spiegelt die Handelsverbindungen der Stadt im 19. Jahrhundert wider.
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