Tubqal, Berggipfel in Al Haouz, Marokko
Jbel Toubkal ist ein Gipfel im Hohen Atlas, der sich auf 4167 Meter erhebt und damit den höchsten Punkt Nordafrikas bildet. Der Berg erhebt sich über zerklüfteten Hängen und felsigen Kämmen, die von schmalen Pfaden durchzogen sind und sich durch Geröllfelder bis zur felsigen Spitze hinaufwinden.
Europäische Bergsteiger erreichten den Gipfel erstmals im Juni 1923, nachdem sie von französischen Forschern organisiert worden waren. Lokale Führer kannten die Routen jedoch schon lange vorher und nutzten die Höhenwege für ihre Herden und den Austausch zwischen den Tälern.
Der Name stammt aus dem Berberischen und erinnert an die Gemeinschaften, die seit Jahrhunderten in diesen Höhenlagen leben. Wanderer begegnen unterwegs Hirten, die mit ihren Herden auf steilen Wegen unterwegs sind und in den niedrigeren Tälern ihre Felder bestellen.
Der Aufstieg beginnt meist im Dorf Imlil, wo Besucher Führer anheuern und Ausrüstung leihen können, bevor sie losgehen. Die meisten Wanderer übernachten in einer Berghütte auf halber Höhe, um den Gipfel in der Morgendämmerung zu erreichen und die Kälte der Nacht zu meiden.
Die Gesteine hier unterscheiden sich vom restlichen Atlas und zeigen vulkanischen Ursprung, der tiefe Täler und scharfe Grate geformt hat. An manchen Stellen ragen dunkle Lavablöcke aus dem hellen Kalkstein hervor und erinnern an frühere Eruptionen, die heute längst erloschen sind.
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