Nationalpark Toubkal, Nationalpark im Hohen Atlas, Marokko
Der Park erstreckt sich über Hochgebirgslandschaften mit dem höchsten Gipfel Nordafrikas, dem Toubkal, der eine Höhe von 4.167 Metern erreicht. Das Gelände umfasst tiefe Täler, Gebirgspässe und Wasserfälle, die sich durch ein Netzwerk von Wanderwegen durchziehen.
Das Schutzgebiet wurde 1942 gegründet und gehört zu Marokkos ältesten Nationalparks. Die Gründung half dabei, die Berglandschaften und die dort lebenden Gemeinschaften vor intensiver Übernutzung zu bewahren.
Die Berber-Bevölkerung bewohnt seit Generationen die Berghänge und baut Getreide auf terrassierten Feldern an. Besucher können in den Dörfern traditional lebende Familien treffen und sehen, wie das alltägliche Leben hier ohne moderne Infrastruktur stattfindet.
Die meisten Besucher nutzen das Dorf Imlil als Ausgangspunkt und mieten dort lokale Führer für Bergtouren. Das Dorf bietet grundlegende Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten, und es ist ratsam, mehrere Tage für Wanderungen einzuplanen.
Das Gebiet ist Heimat von dreizehn Raubvogelarten, darunter Königsadler und Schreiadler, die über die Berggipfel und Täler kreisen. Vogelbeobachter können diese großen Räuber oft am Himmel sehen, besonders in den größeren Tälern.
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