Taza, Nördliche Stadt in der Provinz Taza, Marokko
Taza ist eine Stadt in Nordmarokko, die auf zwei Ebenen liegt: die historische Medina in der Höhe mit engen Gassen und die moderne Unterstadt, die Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet wurde. Beide Stadtteile sind durch steile Wege miteinander verbunden und bieten unterschiedliche Bilder von alt und neu.
Die Stadt wurde von Berberstämmen im 7. Jahrhundert gegründet und wuchs später zu einem wichtigen Handelsposten, der von verschiedenen marokkanischen Dynastien kontrolliert wurde. Seine strategische Lage machte es zu einem umkämpften Zentrum während Jahrhunderten regionaler politischer Veränderungen.
Die Bewohner nutzen die alte Medina als Treffpunkt für tägliche Angelegenheiten, wo enge Gassen und handwerkliche Läden das Leben wie seit Generationen widerspiegeln. Die Namen der Viertel und Straßen erzählen von der Berbertradition und der langen Besiedlung dieser Region.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Fez, Meknes und anderen Städten in Nordmarokko, wobei die meisten Fahrten zwei Stunden oder weniger dauern. Die enge alte Medina ist am besten zu Fuß zu erkunden, während die neuere Unterstadt mit breiteren Straßen leichter mit dem Auto zu durchfahren ist.
In der Nähe der Stadt liegt eine große Höhle mit unterirdischen Seen und weiten Passagen, die seit Millionen Jahren in den Bergen entstanden sind. Besucher können die geologischen Formationen sehen, die zeigen, wie sich die Landschaft im Laufe der Zeit verändert hat.
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