Hassan-II.-Moschee, Religiöser Komplex in Casablanca, Marokko
Die Hassan-II-Moschee erhebt sich über einem Felsvorsprung am Atlantik mit einem Gebetsraum für Tausende Gläubige und Innenhöfen, die Versammlungen in großem Umfang ermöglichen. Das Minarett ist eines der höchsten religiösen Bauwerke der Welt und prägt die Silhouette der Stadt.
Der französische Architekt Michel Pinseau entwarf diese religiöse Stätte in den 1980er-Jahren, deren Bau rund sieben Jahre dauerte und im August 1993 abgeschlossen wurde. Zehntausende Handwerker arbeiteten zusammen, um maurische Traditionen in zeitgenössischer Größenordnung umzusetzen.
Der Name ehrt König Hassan II, der das Projekt als Symbol seines Landes in Auftrag gab. Einheimische und Besucher erleben heute einen Ort, der Handwerkskunst aus allen Regionen Marokkos vereint und religiöse Architektur mit Meerblick verbindet.
Führungen in mehreren Sprachen öffnen die Gebetsräume und Waschräume auch für nicht-muslimische Besucher, wobei bescheidene Kleidung und das Ausziehen der Schuhe vorgeschrieben sind. Die Lage direkt am Meer macht den Zugang vom Stadtzentrum aus einfach und bietet eine Orientierung entlang der Küste.
Der Gebetsraum verfügt über ein verschiebbares Dach und ein Heizungssystem im Boden, das Komfort bei wechselndem Wetter bietet. Nachts sendet das Minarett einen Laserstrahl in Richtung Mekka aus, der über Dutzende Kilometer sichtbar bleibt.
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