Zagora, Oasenstadt in Marokko
Zagora ist eine Stadt im Südosten Marokkos in der Provinz Zagora, die durch Wüstenlandschaften geprägt ist. Die Stadt wird von Sanddünen, felsigen Hügeln und grünen Oasen umgeben und weist traditionelle Kasbahs und Paläste mit geometrischen Designs auf, die durch hohe Treppen oder enge Flure verbunden sind.
Zagora wurde im 12. Jahrhundert erwähnt und war Heimat von Kushiten und jüdischen Gemeinschaften in der Draa-Ebene. Die erste Siedlung entstand auf dem nördlichen Hang des Zagora-Bergs, wo die alte Tazakurt-Festung stand, um die sich die heutige Stadt später entwickelte.
Zagora trägt einen Namen mit Amazigh-Wurzeln, der möglicherweise "kleiner Baum" oder "Schatz" bedeutet und die lokale Identität prägt. Die Stadt zeigt eine Mischung aus Amazigh-Kunstformen und islamischer Dekoration in ihren Gebäuden, wobei Handwerksmärkte lebendige Zentren des täglichen Lebens und lokalen Handwerks sind.
Besucher können Oasen und Gärten nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt erkunden. Kamelritte durch die Sahara-Dünen sind ein beliebtes Aktivität, und die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung des umliegenden Wüstenpflanzen und -lebens.
Tamkrot ist ein Ort in Zagora, der von Sheikh Sidi Ahmed Ibn Nasser al-Nasiri gegründet wurde und diente als Lernzentrum für den Quran, Astronomie und Ingenieurwissenschaften sowie als Unterkunft für Reisende und Krankenhaus. Der Moussem von Moulay Abdelkader Jilali findet jährlich statt und zieht Besucher aus verschiedenen Teilen Afrikas an, mit Sufi-Musikern, die traditionelle Musik aufführen.
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