Nationalpark D’Iriqui, Nationalpark in den Provinzen Tata und Zagora, Marokko
Der Iriqui-Nationalpark ist ein Schutzgebiet zwischen dem Draa-Fluss und den Anti-Atlas-Bergen, das sich über etwa 123.000 Hektar erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen Wüste, bewaldeter Steppe, Savanne und saisonalen Feuchtgebieten, wobei der Iriqui-See das zentrale Element darstellt.
Das Schutzgebiet wurde 1994 gegründet mit dem Ziel, das Feuchtgebiet des Iriqui-Sees zu bewahren. Die Verwaltung arbeitet daran, Tierarten wie das Nordafrikanische Strauß und die Oryx, die in der Region verschwunden waren, wieder anzusiedeln.
Beduinische Gemeinschaften nutzen die Parklandschaft für traditionelle Viehzucht und folgen dabei saisonalen Wandermustern, die seit Generationen in dieser Wüstenregion gepflegt werden. Die lokalen Praktiken prägen das Landschaftsbild und zeigen, wie Menschen und Natur hier zusammenleben.
Das Gelände ist über Straßen erreichbar, die es mit größeren Orten verbinden, wobei Ouarzazate nördlich und Zagora nordöstlich liegen. Der beste Zeitraum für Besuche hängt von den Wasserstörmen ab, da der See nur in feuchteren Jahreszeiten mit Wasser gefüllt ist.
In feuchteren Jahreszeiten verwandelt sich der See in ein kurzfristiges Feuchtgebiet und lockt Zugvögel wie Flamingos und Blässhühner an. Diese Ansammlung macht es zu einem wichtigen Rastplatz für Vogelbeobachter und Naturbegeisterte.
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