Mausoleum von Moulay Ismail, Königliches Mausoleum in der Medina von Meknes, Marokko.
Das Mausoleum von Moulay Ismail ist ein königliches Grabmal in der Medina von Meknes mit einer Serie verbundener Innenhöfe in warmen Tönen, die zu einem Heiligtum mit traditionellen marokkanischen Fliesen und Marmorsäulen führen. Die Räume sind mit geschnitztem Gips, bemaltem Holz und aufwendig gestalteten Wandbekleidungen ausgestattet.
Der Mausoleumsbestand wurde 1703 errichtet, als Sultan Moulay Ismail herrschte, der Marokko von 1672 bis 1727 regierte und die Stadt Meknes als seine Hauptstadt machte. Das Gebäude entstand an der Stelle eines früheren Gerichtsgebäudes und wurde später über Generationen hinweg fertiggestellt.
Das Mausoleum zeigt islamische Baukunst mit farbigen Zellij-Mosaiken und kunstvoll geschnitzten Gipsdekorationen an den Wänden und Decken. Die Besucher können sehen, wie traditionelle handwerkliche Techniken jeden Winkel des Ortes prägen.
Nicht-muslimische Besucher können die Innenhöfe und Vorzimmer täglich erkunden, dürfen aber das Grab selbst nicht betreten. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände mehrere Ebenen und Übergänge umfasst.
Zwei antike Uhren, die vom französischen König Ludwig XIV nach seiner Ablehnung eines Heiratvorschlags geschenkt wurden, sind im Inneren aufbewahrt. Diese seltenen Objekte stammen aus einer Zeit intensiver diplomatischer Beziehungen zwischen Frankreich und dem Sultanat.
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