Tioumliline, Benediktinerkloster im Atlas-Gebirge, Marokko
Tioumliline ist ein Kloster in der Region des Mittleren Atlas in Marokko, dessen Steingebäude am Waldrand stehen. Die Ruinen zeigen die ursprüngliche Kirchenstruktur und sind von Natur umgeben, wo auch Berbermakaken leben.
Das Kloster wurde 1952 von Mönchen aus einem französischen Benediktinerkloster gegründet und funktionierte bis 1968. Seine Schließung war das Ergebnis von wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Druck durch die marokkanische Regierung.
Das Kloster war ein Ort der Begegnung zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen und zog Menschen aus aller Welt an. Besucher können heute noch die Spuren dieser offenen Haltung in den erhaltenen Räumen erkennen.
Das Gelände ist am besten zu Fuß zu erkunden, und es ist sinnvoll, lokale Führer zu engagieren, die die Geschichte und Naturkunde der Gegend kennen. Die beste Zeit für einen Besuch ist das Frühjahr oder der Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Wege leicht zu begehen sind.
Das Gelände diente als Drehort für einen bekannten französischen Film über religiöse Gemeinschaften, was dem Ort eine zusätzliche historische Ebene verlieh. Dieses filmische Erbe ist heute Teil der Geschichte des Ortes und zieht cineastisch interessierte Besucher an.
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