Menara-Garten, Öffentlicher Garten und Obstgarten in Marrakesch, Marokko.
Die Menara-Gärten sind eine öffentliche Gartenanlage an den Hängen des Atlasgebirges außerhalb von Marrakesch und bedecken eine große Fläche mit Olivenbäumen und Zypressenreihen. Ein großes rechteckiges Wasserbecken bildet das Zentrum dieser Landschaft, neben dem ein steinerner Pavillon mit charakteristischem Dach aus grünen Kacheln steht.
Diese Gärten wurden in der Mitte des 12. Jahrhunderts von der Almohaden-Dynastie als Anbauland mit fortschrittlichen Bewässerungssystemen angelegt. Im 19. Jahrhundert wurden sie als Ort der Freizeit und des Vergnügens umgestaltet und erlangten die Form, die Besucher heute sehen.
Der Name "Menara" stammt vom arabischen Wort für "Leuchtturm" und bezieht sich auf das markante Pavillon am Wasser, das wie ein Wahrzeichen in der Landschaft wirkt. Besucher können heute sehen, wie dieser Bau mit seinen grünen Dachziegeln die elegante Bauweise widerspiegelt, die unter der Alaouite-Dynastie bevorzugt wurde.
Die Gärten sind das ganze Jahr über für Besucher ohne Eintrittsgebühr geöffnet und bieten breite Wege zum Spazieren zwischen den Baumreihen. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist am frühen Morgen oder gegen Abend, wenn es kühler ist und die Wege weniger voll sind.
Das zentrale Wasserbecken funktioniert nicht nur als Bewässerungsquelle, sondern spiegelt auch das Atlasgebirge wider und schafft eine visuelle Verbindung zwischen Garten und Bergen. Diese doppelte Funktion macht es zu einem der interessantesten Merkmale der Anlage und verleiht dem Ort eine besondere Qualität.
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