Chefchaouen, Bergprovinz und ihre blaue Hauptstadt im Norden Marokkos
Chefchaouen ist eine Provinz in den Bergen Nordmarokkos mit Gipfeln über 2.000 Metern und dichten mediterranen Wäldern. Die Region erstreckt sich über vielfältiges Gelände mit mehreren Tälern und ist von Gebirgsketten durchzogen, die das Landschaftsbild prägen.
Die Hauptstadt wurde 1471 als Festungsstadt gegründet, um sich gegen portugiesische Invasionen zu schützen. Die gründende Familie spielte eine wichtige Rolle im Widerstand gegen die europäische Expansion in der Region.
Die Gebäude in der Region zeigen eine Mischung aus marokkanischer und andalusischer Architektur, geprägt durch spanische und portugiesische jüdische Einflüsse aus der Zeit der Reconquista. Diese architektonischen Schichten spiegeln sich in den Details wider, die Besucher in den Gassen und auf den Plätzen entdecken können.
Die Region ist durch Straßenverbindungen mit größeren Städten verbunden, was die Erreichbarkeit für Besucher gewährleistet. Die meisten Bewohner leben in ländlichen Gebieten, daher sollten sich Reisende auf weniger entwickelte Infrastruktur einstellen.
Die Region beherbergt den Talassemtane-Nationalpark, der seltene marokkanische Tannenbäume schützt und einen Zufluchtsort für bedrohte Pflanzenarten darstellt. Dieser Wald bietet Wanderern eine grüne Oase mit endemischen Arten, die es sonst nirgendwo gibt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.