Kolašin, Stadt in Montenegro
Kolašin ist eine Kleinstadt in Montenegro, hoch in den Bergen am Rand des Bjelasica-Gebirges gelegen. Der Ortskern besteht aus einer kurzen Fußgängerzone mit einigen Geschäften und Restaurants, umgeben von dichten Wäldern und Berggipfeln.
Kolašin entstand im 17. Jahrhundert als osmanische Festungssiedlung, die eher dem Schutz als der Expansion diente. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten Bewohner und Herrscher mehrfach, was dem Ort eine vielschichtige Geschichte hinterließ.
Der Name Kolašin stammt aus dem Osmanischen und bezieht sich wahrscheinlich auf eine Art befestigtes Lager. Heute spiegelt sich diese Geschichte in einigen Steinhäusern und der kompakten Anlage des Ortskerns wider, während lokale Restaurants vor allem herzhafte Bergküche aus der Region anbieten.
Im Winter eignet sich die Stadt als Ausgangspunkt für Skifahren, im Sommer für Wanderungen in der Umgebung. Ein eigenes Fahrzeug ist empfehlenswert, da öffentliche Verkehrsmittel in die umliegende Bergregion kaum vorhanden sind.
Ein vor einigen Jahren fertiggestellter Tunnel verbindet die Küste mit Kolašin und hat das Mikroklima der Stadt verändert: Er leitet wärmere Meeresluft ins Tal, was die Schneesicherheit im Winter spürbar verringert hat. Wer im Winter reist, sollte sich im Voraus über die Schneelage informieren und alternative Aktivitäten wie Wanderungen oder lokale Küche einplanen.
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