Hajla, Berggipfel an der Grenze Montenegro-Kosovo
Hajla ist ein Bergmassiv an der Grenze zwischen Montenegro und dem Kosovo, das sich uber mehrere Kilometer erstreckt und diverse Landschaften vereint. Kalksteinfelsen praegen die oberen Zonen, wahrend dichte Walder die nordlichen Abhange bedecken und mehrere Gipfel die Silhouette des Bergs bilden.
Der Berg spielte wahrend des Kosovokrieges 1999 eine militarische Rolle, als lokale Brigaden ihn gegen die jugoslawischen Streitkrafte verteidigten. Diese kriegerischen Ereignisse hinterliesen bleibende Spuren in der Geschichte der lokalen Bevolkerung.
Der Berg bietet Lebensraum für traditionelle Hirtengemeinschaften, die mit ihren Herden in den Höhenlagen weiden und auf lokale Quellen angewiesen sind. Diese Form der Bergwirtschaft prägt seit langem das Bild der Landschaft und den Rhythmus des Lebens in der Region.
Die gangigsten Wege zum Aufstieg verlassen die Stadt Rozaje oder das Dorf Bandzov, wobei Wanderer mit unterschiedlichen Fitnessniveaus Optionen finden. Eine Berghütte bei Bandzov bietet Unterkunft und ist ein guter Bezugspunkt für die Planung von Mehrtagestouren.
Das Bergmassiv ist ein Wasserscheidelpunkt, an dem zwei wichtige Flusse ihre Quellen haben, die in entgegengesetzte Richtungen fliesen. Der Ibar River entspringt an den nordlichen Abhangen, wahrend die Pecka Bistrica an den sudlichen Seiten abflieset und zwei unterschiedliche Flusssysteme versorgt.
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