Hum, Mittelalterliche Hügelstadt in Zentral-Istrien, Kroatien
Hum ist ein mittelalterliches Dorf auf einem Hügel in Zentralistrien, das aus Steinhäusern besteht, die in Verteidigungsmauern integriert sind. Die kompakte Siedlung misst etwa 100 Meter in der Länge und liegt auf 349 Metern Höhe.
Der Ort wurde erstmals 1102 als Cholm dokumentiert und erhielt im 11. Jahrhundert Befestigungsmauern. Ein defensiver Glockenturm wurde 1552 errichtet und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Dorfes.
Die Dorfkirche zeigt alte glagolitische Inschriften an den Wänden, die von frühen slawischen Schrifttraditionen erzählen. Besucher können dort religiöse und sprachliche Geschichte hautnah erleben.
Das Dorf ist über verschiedene Wege erreichbar und kann bequem zu Fuß erkundet werden, da alle Bereiche nah beieinander liegen. Die beste Zeit zum Besuch ist das Frühjahr oder der Herbst, wenn das Wetter mild ist und es nicht zu heiß wird.
Jeden Juni findet hier eine traditionelle Bürgermeisterwahl statt, bei der männliche Einwohner nach uraltem Brauch abstimmen. Diese Tradition hat sich über Jahrhunderte erhalten und zeigt lebendiges mittelalterliches Leben.
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