Štip, Verwaltungszentrum im östlichen Nordmazedonien
Štip ist eine Stadt in Ostmazedonien, die an der Schnittstelle der Flüsse Bregalnica und Otinja liegt und von mehreren Tälern umgeben ist. Das Zentrum erstreckt sich auf etwa 340 Metern Höhe und bildet das verwaltungstechnische Herz der Region.
Der Ort entstand aus der antiken Stadt Astibos, wo Könige rituellen Bädern nachgingen, und wurde später unter byzantinischer Herrschaft zu Stipeon. Diese Kontinuität von den Paeoniern bis zur heutigen Zeit prägt die Schichten der städtischen Geschichte.
In der Stadt wird die Textilindustrie großgeschrieben, wobei mehrere Fabriken alte Handwerkstechniken bewahren, die seit Generationen weitergegeben werden. Die lokale Bevölkerung verbindet Stolz auf diese Herstellung mit dem Alltagsleben, da viele Familien in diesen Betrieben arbeiten.
Die Stadt ist gut ausgestattet mit Schulen und einer Universität, wo lokale und auswärtige Studierende ihre Ausbildung verfolgen können. Der Besuch lässt sich gut mit dem Erkunden von umliegenden Tälern und Flusslandschaften verbinden.
Am 22. März sammeln Einwohner auf dem Isar-Hügel vierzig Steine, bewahren einen unter dem Kissen auf und werfen die anderen in den Fluss. Dieser Brauch verbindet lokale Tradition mit dem Frühlingsbeginn und wird von vielen Generationen weitergegeben.
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