Shtip Fortress, Mittelalterliche Festung auf dem Isar-Hügel in Shtip, Nordmazedonien
Štip-Festung ist eine mittelalterliche Befestigung auf dem Isar-Hügel in Štip in Nordmazedonien. Die Steinanlage erhebt sich auf einem felsigen Hügel und bietet Ausblicke auf die Stadt und das Tal des Flusses Bregalnica.
Die Festung entstand als Verteidigungsbauwerk und war besonders während der Herrschaft von König Marko zwischen 1371 und 1395 bedeutsam. Osmanen eroberten sie 1382 und behielten danach die Kontrolle über die Anlage.
Unter der Festung entstanden drei Kirchen als Zufluchtsorte: St. Vlasius, die Erzengel-Michael-Kirche und die Johannestäufer-Kirche. Diese Gotteshäuser zeigen, wie religiöses Leben eng mit der Verteidigungsanlage verflochten war.
Das Gelände ist von der Innenstadt von Štip aus erreichbar, indem man markierten Pfaden zum Hügel folgt. Der Zugang ist zu Fuß möglich, wobei bequeme Schuhe empfohlen werden, da der Weg ansteigt.
An diesem Ort fanden sich Überreste alter paiönischer Siedlungen, wo Stammeshäuptlinge in der Nähe des damaligen Astibo-Flusses gekrönt wurden. Der Fluss ist heute als Bregalnica bekannt und durchfließt immer noch das Tal unterhalb der Festung.
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