Félou Falls, Wasserfall in der Region Kayes, Mali.
Die Félou-Wasserfälle erstrecken sich über etwa 1000 Meter entlang des Senegalflusses und fallen dabei über mehrere felsige Stufen hinab. Das Wasser bildet während seines Abstiegs zahlreiche Kaskaden, die sich über die breite Flusslandschaft verteilen.
Der Ort war während der Kolonialzeit von strategischer Bedeutung, als Frankreich Anfang der 1850er Jahre militärische Präsenz in der Region etablierte. Diese frühe Kontrolle über die Flussrouten prägte die Entwicklung des Gebiets für Jahrzehnte.
Der Wasserfall markiert einen wichtigen Ort für die lokalen Gemeinden, die sein Wasser seit Generationen nutzen und sich in seiner Nähe niedergelassen haben. Die Gemeinschaften haben ihre Routinen und Handelsnetze rund um diese Wasserstelle aufgebaut.
Man erreicht den Wasserfall am besten in der Regenzeit, wenn die Wassermenge am größten ist und die Brücken über den Fluss passierbar sind. Es ist ratsam, sich vor der Reise über aktuelle Straßenverhältnisse zu erkundigen, da diese wetterabhängig sind.
Ein modernes Kraftwerk nutzt die natürliche Wasserkraft dieses Ortes seit wenigen Jahren zur Stromerzeugung für die Region. Diese Energieanlage zeigt, wie alte Naturlandschaften in der heutigen Zeit neue Rollen spielen.
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