Insein-Gefängnis, Gefängnis in der Region Yangon, Myanmar
Insein Prison ist ein Gefängnis in der Yangon-Region in Myanmar. Es hat eine kreisförmige Anlage, bei der ein zentrales Wachhaus in der Mitte die Überwachung aller Flügel ermöglicht, und gilt als das größte Gefängnis des Landes.
Das Gefängnis wurde 1877 während der britischen Kolonialherrschaft eröffnet, um die Überfüllung im damaligen Hauptgefängnis Ranguns zu entlasten. Im Laufe der Jahrzehnte wurde es zu einem der bekanntesten Orte für die Inhaftierung politischer Dissidenten in Myanmar.
Das Gefängnis ist in Myanmar weithin als ein Ort bekannt, an dem politische Gefangene festgehalten werden. Viele Familien versammeln sich regelmäßig vor den Toren, um Lebensmittel und Geld an ihre inhaftierten Angehörigen zu schicken.
Das Gefängnis ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und kann nicht besichtigt werden. Wer die Gegend besucht, sollte wissen, dass sich der Bereich rund um die Anlage in einem Wohnviertel befindet und von außen kaum einsehbar ist.
Aung San Suu Kyi, Nobelpreisträgerin und politische Führungsfigur, wurde hier mehrmals inhaftiert. Ein Gefangener namens Maung Pho fertigte heimlich Zeichnungen auf Papierfetzen von Lebensmittelpaketen an, die das Leben im Inneren dokumentierten, bevor er entlassen wurde.
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