Alanpya Pagoda, Buddhistische Pagode in Yangon, Myanmar.
Das Alanpya Heiligtum ist ein religiöses Bauwerk mit einer goldenen Spitze, das sich 34 Meter hoch auf dem Alanpya Hügel erhebt. Die charakteristische Struktur markiert den südlichen Bereich des Dhammarakhita Hügels und beherbergt zahlreiche Schreine und Gebetsbereiche für Besucher.
Das Heiligtum wurde im 15. Jahrhundert durch die Bemühungen von Königin Shin Sawbu gegründet, die es mit Blattgold überzog. Weitere Wiederaufbauten erfolgten im 16. Jahrhundert unter König Bayinnaung und später im 18. Jahrhundert unter Min Letwe, was das Bauwerk durch mehrere Epochen erhielt.
Das Heiligtum wird in verschiedenen Sprachen unterschiedlich genannt und trägt in der Mon-Sprache den Namen Kyaik Hapaw Cih. Diese Vielfalt an Namen zeigt, wie tief das Bauwerk in den Gemeinden Myanmars verwurzelt ist.
Der Ort liegt in der Nähe anderer Heiligtümer und ist für Besucher das ganze Jahr über ohne Eintrittsgebühr zugänglich. Die beste Zeit zum Besuch ist in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden, wenn das Licht sanfter ist und weniger Besucher anwesend sind.
Während der britischen Kolonialherrschaft diente das Bauwerk als Signalstation für Schiffe auf dem Yangon Fluss, weshalb es auch Signal Pagoda genannt wird. Diese ungewöhnliche duale Nutzung verbindet den Ort mit der Handelsgeschichte des Hafens.
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