Bajan-Ölgii-Aimag, Verwaltungsbezirk in der westlichen Mongolei
Bayan-Ölgii ist eine Provinz im Westen der Mongolei, die sich über Berge erstreckt und an Russland und China grenzt. Die Gegend liegt auf einer Höhe von durchschnittlich 1710 Metern und erstreckt sich über ein weites Gebiet, wobei bergige Landschaften das Landschaftsbild prägen.
Die Provinz wurde 1940 als separates Verwaltungsgebiet gegründet, nachdem sich kasachische Bevölkerungsgruppen aufgrund von russischem Druck in das Gebiet begeben hatten. Diese Gründung markierte einen Wendepunkt in der Ansiedlung dieser Gemeinschaft in der Mongolei.
Die Bevölkerung der Provinz ist zu 93 Prozent ethnisch kasachisch und bildet damit die einzige muslimisch geprägte Region der Mongolei mit eigenen Traditionen. Diese Unterscheidung zeigt sich in Sprache, Bräuchen und der Art, wie Menschen hier ihren Alltag gestalten.
Das Flughafen Ölgii verbindet die Provinz regelmäßig mit der Hauptstadt, was die wichtigste Reisemöglichkeit darstellt. Befestigte Straßen sind begrenzt vorhanden, und der Zugang zu Nachbarländern ist von Jahreszeiten abhängig.
Die Region beherbergt etwa 80 Prozent der Adlerjäger der Welt, die traditionelle Jagdmethoden in den Altai-Bergen praktizieren. Diese Tradition ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt und bleibt bis heute lebendig.
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