Dornod, Verwaltungsprovinz in der östlichen Mongolei
Dornod ist eine Provinz im Osten der Mongolei, die sich über ausgedehnte Steppen, Wälder und Flusslandschaften erstreckt. Die Region teilt ihre Grenzen mit Russland im Norden und China im Süden und bildet damit den östlichsten Teil des Landes.
Die Provinz wurde 1941 als Choibalsan benannt, zu Ehren eines bedeutenden Revolutionsführers, und erhielt ihren heutigen Namen Dornod im Jahr 1963. Diese Umbenennung markierte eine verwaltungstechnische Neuausrichtung in der mongolischen Geographie.
Die Region ist Heimat von Mongolen und Buryaten, die traditionelle Lebensweisen bewahrt haben und das Land für Viehzucht nutzen. Besucher können die nomadische Kultur und die Beziehung der Menschen zur Landschaft direkt erleben.
Die Hauptstadt Choibalsan verfügt über einen internationalen Flughafen mit regelmäßigen Verbindungen nach Ulaanbaatar und andere regionale Ziele. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn die Straßenbedingungen zuverlässiger sind.
Die Region hat eine der niedrigsten Bevölkerungsdichten der Welt mit weniger als einer Person pro Quadratkilometer. Trotz dieser Abgelegenheit erhielt die Region durch ihre Grenznähe zu Russland und China eine besondere geopolitische Bedeutung für die Mongolei.
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