Nationalbibliothek der Mongolei, Nationalbibliothek im Sükhbaatar-Bezirk, Ulaanbaatar, Mongolei.
Die Nationalbibliothek der Mongolei ist eine öffentliche Bibliothek im Zentrum von Ulaanbaatar, die Bücher, Manuskripte und digitale Materialien aufbewahrt. Die Sammlung umfasst Werke in mongolischer Sprache sowie in anderen Sprachen, darunter alte buddhistische Schriften und moderne Publikationen.
Die Bibliothek wurde 1921 kurz nach der Revolution gegründet, zunächst auf der Grundlage einer privaten Sammlung religiöser Texte. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde ihr Auftrag erweitert und sie entwickelte sich zu einer nationalen Einrichtung für alle Wissensgebiete.
Die Bibliothek bewahrt eine bedeutende Sammlung alter buddhistische Texte und Manuskripte auf, die die geistige Tradition des Landes widerspiegeln. Besucher können hier die kulturelle und religiöse Geschichte Mongoliens durch handgeschriebene Dokumente und historische Drucke nachvollziehen.
Die Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen können je nach Abteilung variieren, daher lohnt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Bereiche zugänglich sind. Für ältere oder seltene Materialien ist es ratsam, den Zugang im Voraus anzufragen.
Seit 2011 bringt ein mobiles Programm Bücher in abgelegene nomadische Siedlungen, wo Lesematerial sonst kaum erreichbar ist. So reicht die Arbeit der Bibliothek weit über das Gebäude in der Hauptstadt hinaus und verbindet sie mit dem ganzen Land.
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