Tschoidschin Lama-Tempel-Museum, Buddhistisches Tempelmuseum in Zentral-Ulaanbaatar, Mongolei
Das Choijin Lama Heiligtum ist ein Museumskomplex mit fünf Tempeln aus blauen Ziegeln, die um einen zentralen Hof herum angeordnet sind. Jeder Tempel hat hölzerne Säulen und grüne Dachziegel, die zusammen ein geschlossenes Ensemble bilden.
Das Heiligtum wurde zwischen 1904 und 1908 gebaut und war ursprünglich das Zuhause von Luvsan Haidav Choijin Lama, dem staatlichen Orakel und Bruder des Bogd Khan. Die Anlage überstand politische Umbrüche und wurde später in ein Museum umgewandelt.
Die Tempel zeigen traditionelle buddhistische Kunstwerke, die heute noch Besucher anziehen und die religiöse Vergangenheit der Stadt lebendig halten. Besondere Stücke wie Thangka-Malerei und Zeremonialmasken verdeutlichen, wie wichtig der Glaube für die mongol Kultur war.
Das Museum liegt südlich des Sukhbaatar-Platzes und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man durch die innere Stadt spaziert. Für Fotos und detaillierte Erklärungen sollten Besucher mit zusätzlichen Gebühren rechnen und können Audio-Guides oder Führungen nutzen.
Eines der Gebäude enthält Holz- und Bronzestatuen, die vom Künstler Zanabazar geschaffen wurden, einschließlich eines Selbstporträts des Künstlers. Diese Werke gehören zu den wenigen erhaltenen Beispielen aus dieser kreativen Periode der Stadt.
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