Winterpalast des Bogd Khan, Buddhistischer Palastmuseum in Ulaanbaatar, Mongolei
Der Winterpalast des Bogd Khan ist ein Museumskomplex in Ulaanbaatar mit sieben Tempeln, die um zwei Höfe angeordnet sind und in leuchtendem Rot, Grün, Blau, Weiß und Gold gestrichen sind. Das Gelände umfasst zwanzig Gebäude, die Sammlungen mit buddhistischen Kunstwerken, Waffen und persönlichen Gegenständen beherbergen.
Der Palast wurde zwischen 1893 und 1903 erbaut und diente als Residenz des Bogd Khan, der 1911 zum ersten unabhängigen mongolischen Staatsmönarch wurde. Die Gründung des modernen Mongolischen Staates stand direkt mit der Herrschaft dieser Figur in Verbindung.
Der Palast trägt die Namen verschiedener Gottheiten in seinen Tempeln, die man beim Erkunden bemerkt. Die bunten Wände und die Art, wie Besucher durch die heiligen Räume gehen, zeigen, wie dieser Ort für Gläubige bedeutsam war.
Der Komplex liegt in der Nähe des Flusses Tuul und ist vom Peace Bridge aus zugänglich, wo man das Gelände ganzjährig erkunden kann. Die meisten Gebäude sind für Besucher geöffnet, und es ist sinnvoll, bequeme Schuhe zum Gehen über das Gelände zu tragen.
Ein zeremonienhaus auf dem Gelände bewahrt etwa 150 Schneeleopardenfelle auf, ein seltener Bestand, der die historische Jagdtradition widerspiegelt. Auch persönliche Gegenstände wie die bestickte Ausrüstung eines königlichen Elefanten sind in diesen besonderen Räumen ausgestellt.
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