Cottonera Lines, Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert in Bormla, Malta
Die Cottonera Lines sind eine Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, die sich über drei Kilometer erstreckt und acht fünfeckige Bastionen sowie zwei Halbbastion mit Verbindungsmauern und sieben Toren aufweist. Das System verbindet mehrere Wehrgänge und schafft eine zusammenhängende Verteidigungsstruktur.
Die Konstruktion dieser Befestigung begann 1670 unter den Johannitern, um den Großhafen und die Städte Bormla, Birgu und Senglea zu schützen. Das Projekt markierte eine wichtige Phase in der militärischen Entwicklung Maltas.
Die Tore zeigen Barockmerkmale und spiegeln die militärische Ingenieurskunst wider, die im Mittelmeerraum während der Herrschaft der Johanniter gepflegt wurde. Die Gestaltung dieser Durchgänge erzählt von der Handwerkskunst jener Zeit.
Der Ort ist großflächig angelegt und erfordert Zeit zum Erkunden, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen und ausreichend Wasser mitbringen. Die Wege können uneben sein, daher ist gutes Schuhwerk wichtig.
Die Briten modifizierten die Struktur später durch den Zusatz von St Clements Retrenchment, um kleinere und besser handhabbare Verteidigungszonen innerhalb der großen Anlage zu schaffen. Diese Veränderung zeigt, wie sich die Verteidigungsstrategien im Laufe der Zeit anpassten.
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