Hompesch Gate, Historisches Denkmal in Zabbar, Malta
Das Hompesch-Tor ist ein neogotisches Denkmal in Zabbar mit einer klassischen Bogenkonstruktion, die von zwei Paaren dorischer Pilaster gestutzt wird und von einem dreieckigen Giebel gekront ist. Die Struktur sitzt an einem zentralen Ort und dient als markanter Orientierungspunkt in der Altstadt.
Der Bau des Tors begann im Dezember 1801, nachdem die franzosische Invasion von 1798 die Johanniter vertrieben hatte und die Stadt sich eine neue offizielle Einfahrt wunschte. Das Projekt spiegelt den Versuch der Gemeinde wider, ihre Identitat nach einer turbulenten Zeit wieder herzustellen.
Das Tor zeigt ein Bild der Muttergottes der Gnaden über dem Bogen, was die religiösen Traditionen der maltesischen Gemeinde in Zabbar widerspiegelt. Diese religiöse Darstellung ist in der lokalen Architektur präsent und zeigt die Bedeutung des Glaubens im täglichen Leben der Stadt.
Das Denkmal steht an einer zentralen Stelle in Zabbar und ist leicht zu Fuss erreichbar, wenn man durch die alte Stadt geht. Der Ort ist offen zugainglich, sodass Besucher jederzeit vorbeigehen und die Struktur aus verschiedenen Winkeln betrachten konnen.
Das Tor zeigt keine Inschriften oder Symbole, die auf Grossmeister Hompesch oder den Johanniterorden verweisen, obwohl sein Name an die Struktur gebunden ist. Dies war eine bewusste Entscheidung wahrend einer politisch heiklen Zeit, als die Inschriften entfernt oder nie hinzugefugt wurden.
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