Żejtun Roman villa, Archäologische Überreste römischer Residenz in Żejtun, Malta.
Die Römervilla in Żejtun ist eine archäologische Stätte mit erhaltenen Steinkanälen, großen Zisternen und Wohnräumen, die durch charakteristische rautenförmige Fliesenböden gekennzeichnet sind. Die Ruinen erstrecken sich über mehrere Bereiche und zeigen die Struktur einer großen antiken Wohnanlage.
Die Villa wurde 1961 während des Baus einer Schule entdeckt und diente bis zum Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. als Anlage zur Ölproduktion. Diese Nutzung zeigt, wie Landwirtschaft und Handel die wirtschaftliche Basis dieser Siedlung bildeten.
Ein Tontopf mit punischen Inschriften, der in den Trümmern gefunden wurde, zeigt Verehrungspraktiken für die alte Göttin Ashtart. Diese Artefakte verbinden den Ort mit religiösen Gewohnheiten, die Menschen rund um das Mittelmeer teilten.
Der Ort liegt auf einem flachen Rücken etwa 60 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Gelände einer Sekundarschule. Besucher sollten sich vorher erkundigen, da der Zugang vom Schulbetrieb abhängen kann.
Die Wohnbereiche enthalten drei rechteckige Kammern mit unterschiedlichen Fliesenmustern, die sich von anderen römischen Villen auf der Insel deutlich unterscheiden. Diese Designunterschiede könnten auf lokale Handwerkstraditionen oder persönliche Vorlieben der Bewohner hindeuten.
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