Tadrès, Geschütztes Wildtiergebiet im zentralen Norden Nigers
Das Tadres-Reservat erstreckt sich über ein großes Gebiet in mehreren Regionen Nigers und umfasst trockene Landschaften mit saisonalen Flussläufen. Die Topografie besteht hauptsächlich aus offenen Wüstenflächen mit gelegentlichen Wasserläufen, die nur in bestimmten Jahreszeiten Wasser führen.
Das Reservat wurde in den 1940er Jahren eingerichtet und diente als wichtige Migrationsstrecke für Wildtiere zwischen der Tenere-Wüste und den südlicheren Regionen. Die Schutzbestimmungen entwickelten sich im Laufe der Zeit, um die Tierpopulationen und Lebensräume besser zu schützen.
Die lokale Bevölkerung nutzt die Region seit Generationen für Viehwirtschaft und bewegt ihre Herden je nach Jahreszeit durch das Gebiet. Diese Praktiken sind tief in der Geschichte und Kultur der Nomadenvölker verwurzelt und prägen bis heute das Leben in der Gegend.
Die Gegend ist weit entfernt und schwer zu erreichen, daher ist eine gründliche Vorbereitung auf lange Fahrtzeiten und extreme Temperaturen wichtig. Wer die Region erkundet, sollte sich ausreichend mit Wasser und Vorräten versorgen und die besten Zeiten für einen Besuch im kühleren Jahresabschnitt wählen.
Die saisonal auftretenden Wasserläufe im Tadres-Tal, lokal Koris genannt, bilden temporäre Wasserstellen, die Gazellen und andere wüstenadaptierte Tiere anziehen. Diese natürlichen Wasserspeicher sind entscheidend für die Überlebenschancen von Wildtieren während der trockenen Monate.
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