Taraba, Staatshauptstadt mit Verwaltungsgebäuden in Jalingo, Nigeria.
Taraba State ist ein Bundesstaat im östlichen Nigeria, der sich von den Ebenen am Flussufer bis zu den Hochebenen im Süden erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen offenem Grasland, bewaldeten Hügeln und Flussauen, die durch mehrere Wasserläufe geprägt sind.
Der Bundesstaat entstand 1991, als die Regierung den früheren Gongola State teilte und dabei Gebiete aus drei Verwaltungsbezirken zusammenfasste. Die Grenzen folgten älteren Einteilungen, die auf koloniale Strukturen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zurückgingen.
Der Name stammt vom Taraba-Fluss, der durch die Landschaft fließt und weite Gebiete mit Wasser versorgt. Die Bewohner sprechen mehr als achtzig Sprachen im Alltag, und man sieht oft handgewebte Stoffe und geschnitzte Holzgegenstände auf den Märkten.
Das Straßennetz verbindet die wichtigsten Orte miteinander, wobei die Verbindungen nach Westen und Norden am besten ausgebaut sind. Die Regenzeit zwischen April und Oktober macht einige Wege schwerer passierbar, daher lohnt es sich, den Zustand der Strecken vorher zu prüfen.
Im Süden liegen die Mambilla Highlands, eine der höchsten Regionen des Landes, wo Temperaturen nachts deutlich kühler werden als anderswo in Nigeria. Besucher erleben dort eine andere Pflanzenwelt und oft morgendlichen Nebel über den Hügeln.
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